Wie das politische System der Volksrepublik China sowie die chinesische Bevölkerung in Deutschland wahrgenommen werden, steht zunehmend im Spannungsfeld globaler Diskurse, insbesondere im Kontext von Technologie, Innovation und Technologietransfer. Diese Themenfelder sind eingebettet in ein komplexes Geflecht wirtschaftlicher Interdependenzen zwischen demokratischen und autokratischen Systemen, das durch vielfältige politische, ökonomische und kulturelle Einflussfaktoren geprägt ist.
Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Diskursanalyse durchgeführt, die sich methodisch auf die Grounded Theory sowie die Kritische Diskursanalyse stützt. Ziel ist es, differenzierte Erkenntnisse zu generieren, die zur Weiterentwicklung interkultureller Trainings mit China-Bezug beitragen. Dabei sollen nicht nur stereotype Wahrnehmungsmuster kritisch hinterfragt, sondern auch ein Bewusstsein für die spezifischen Herausforderungen geschaffen werden, die sich in der Zusammenarbeit mit Akteuren aus autokratisch geführten Staaten ergeben.
